Rund um das Getreide


Unsere Unterrichtsreihe über das Getreide haben wir mit einem Besuch bei einem Bäcker begonnen. An der Backstube hat uns der Bäcker empfangen. Nachdem wir unsere Mäntel und Jacken ausgezogen haben, hat er uns auf einem Rundgang die Backstube, den Vorratsraum und den Keller mit den Mehlsilos gezeigt. Das Mehl wird durch eine Art Staubsauger aus den Silos in die Backstube transportiert. In großen Maschinen werden alle Zutaten zu einem Teig verknetet.

Eine kleinere Maschine formt aus einer Teigplatte einzelne Kugeln. Jeder von uns hat eine Teigkugel bekommen und wir durften an einem großen Tisch mit der Arbeit beginnen.

Durch das viele Kneten klebte der Teig nach einiger Zeit. Mit etwas Mehl auf der Arbeitsplatte konnte man aber das Problem beheben.

Zum Verzieren standen auch kleine Schälchen mit Rosinen und Hagelzucker auf dem Tisch. Aus einer langen Rolle lässt sich gut eine Schnecke formen. Oder man sich mal mit seinem Nachbarn beraten.

Damit unsere Kunstwerke nach dem Backen auch schön glänzen, wurden sie mit Ei bestrichen.

Danach wurden die Bleche noch in den Wärmeschrank gestellt, damit die Hefe auch schön aufgehen konnte. Und dann ging's ab in den Backofen.

Und wir warten gespannt...?

Das ist uns aber gut gelungen!!
Wie das duftet! Und wie das erst schmeckt!!

Jetzt haben wir uns gefragt, woher das Mehl kommt. Wir lernten die verschiedenen Getreidearten kennen. Wir wissen jetzt, wie eine Getreidepflanze aussieht und welche Arbeiten der Bauer erledigen muss, bevor das Korn zur Mühle kommt.

Wir wollten auch Mehl selber mahlen. Dazu haben wir uns Roggen- und Weizenkörner besorgt. Wir haben gesehen, dass die Körner der verschiedenen Getreidearten auch unterschiedlich aussehen.

In einer Getreidemühle, die Jonas mitgebracht hat, haben wir unsere Körner gemahlen. Daraus haben wir Vollkornbrötchen gebacken.

Brot und Brötchen enthalten natürlich Getreide. Aber worin ist Getreide noch enthalten? Wir haben uns auf die Suche gemacht und gestaunt, was wir alles gefunden haben.