Ausflug zum Museum Ludwig


Um 8.40 Uhr trafen wir, die Klasse 4a der AHS-Kirdorf, uns in Glesch am Bahnhof und fuhren nach Köln. Als wir dort ankamen, gingen wir zum Museum Ludwig, wo wir von Frau Schink begrüßt wurden. In der Museumswerkstatt erklärte sie uns die 3 wichtigsten Regeln für einen Museumsbesuch, nämlich ruhig zu sein, nichts zu berühren und nicht mit Blitz zu fotografieren. Danach gingen wir ins Museum.

Die erste Skulptur, die wir uns ansahen, war eine "Nana". Das ist eine Kunststoffskulptur, die aussieht wie eine Frau ohne Kopf, Hände und Füße, jedoch mit sehr breiten Hüften und einem sehr großen Busen und Po. Es war eine schwarze Nana, die ein sehr buntes und sehr kurzes Kleid trug auf dem z. B. Herzen und Kreise waren. Sie wurde hergestellt von der Künstlerin Nici Deserfiel.

Als nächstes sahen wir uns eine Bronzefigur an. Sie stellte eine sitzende, in sich verschlungene Frau dar und war schwarz. Der Künstler Henri Laurens gab ihr den Namen "Der Abschied". Diese Figur stellte Laurens zweimal her. Die andere Figur steht heute auf seinem Grab.

Bei der letzten Skulptur trauten wir unseren Augen nicht. Sie sah aus wie eine lebende Frau. Sie lehnte an einer Wand. Der Künstler Duane Hanson stellte sie 1974 her. Dafür fragte er eine lebende Frau, ob sie ihm Modell steht. Er nahm von ihrem ganzen Körper Gipsabdrücke, die er danach mit Kunststoff füllte. Die Skulptur trägt eine Perücke, ihre Haut sieht wirklich echt aus und sie trägt eine Hose, Schuhe, ein Poloshirt und eine Umhängetasche. Deshalb heißt sie auch "Frau mit Tasche".

Zum Schluss sahen wir noch die ersten Entwürfe des Domfensters von Gerhard Richter. Das ganze Fenster besteht auch 4096 kleinen Scheiben, von denen jede Farbe nur viermal vorkommt. Wir haben auch herausgefunden, dass sich viele Scheiben spiegeln.

Danach gingen wir mit Frau Schink wieder zur Werkstatt. Dort bastelten wir aus einer Klopapierrolle und Zeitungen eine Nana-Figur. Damit die Figur ihre Form bekam, umwickelten wir sie mit Gipsbinden. So stellte jeder seine eigene Nana-Figur her.

Nachdem wir in der Werkstatt viel Spaß hatten, gingen wir noch in den Kölner Dom, um uns Gerhard Richters Fenster anzusehen. Danach fuhren wir mit dem Zug wieder zurück nach Glesch.

Der Besuch im Museum war wirklich sehr schön und interessant, denn Frau Schink war eine tolle Museumsführerin.

In der Schule bemalten wir die "Nana" mit Acrylfarbe.

Laura
Schuljahr 2007/2008