Ausflug nach Titz
ins Museum für Bodendenkmalpflege


Bevor es ins Gelände geht, erzählt uns Frau Franke mit Hilfe von Bildern und Funden etwas über die Arbeit der Archäologen. Die Dinge, die in Titz ausgestellt sind, wurden alle im Gebiet der Tagebaue gefunden.

Der Faustkeil, den Philipp in der Hand hält , ist ganz schön schwer und scharfkantig. Es war ein Werkzeug, das für viele Arbeiten zu gebrauchen war.

Aber man findet natürlich auch Überreste von Menschen. Wer mag das wohl gewesen sein? Gerne würden wir von ihm hören, wie die Menschen zu seiner Zeit lebten.

Jetzt geht es ins Gelände.

Doch bevor wir mit der Arbeit beginnen dürfen, werden wir auf die Unfallgefahren hingewiesen. Klar, dass jedes Kinder der Grabungsmannschaft zu seinem eigenen Schutz einen Helm tragen muss. Auch den richtigen Umgang mit Spaten, Maurerkelle, Pinsel, Eimer und Schubkarre zeigt uns Frau Franke.

Endlich können wir mit der Ausgrabung beginnen.

Elisa und Michelle sind bei ihrer Arbeit auf Steine gestoßen. Was könnte das gewesen sein? Ein Brunnen? Jetzt bloß vorsichtig sein und nichts kaputt machen! Sie stellen den Spaten zur Seite und arbeiten mit Maurerkelle und Pinsel weiter.

Nina hat eine Tonscherbe gefunden.
Die gehört natürlich in unsere Fundkiste.

Neben der Grabungsmannschaft gibt es noch eine Gruppe, die sich mit der Fundbearbeitung beschäftigt.

Timo und Maren säubern die Fundstücke.
Danach bekommt jedes Teil eine Nummer.

Jetzt müssen die Fundstücke sortiert werden: Aus welchem Material bestehen die Funde? Besteht der Fund aus Holz, aus Glas, aus Eisen? Sind es Knochen?

Marius und Elisa versuchen
einen zerbrochenen Krug wieder zusammenzusetzen.

Die Zeichner untersuchen jede einzelne Scherbe sehr genau, zeichnen sie und versuchen herauszufinden, wie das vollständige Gefäß wohl ausgesehen haben mag.

Nicht weit von unserer Ausgrabungsstelle entfernt haben Archäologen ein keltisches Dorf nachgebaut.

Das Haus auf den Stelzen war für die Vorräte gedacht. Verschlossen wurde der Eingang mit einer schweren Klappe. So waren die Vorräte vor Tieren und Nässe geschützt.

In das größte Haus dürfen wir sogar alle zusammen rein gehen. Drinnen ist es angenehm kühl. Und das Tollste ist: Wir dürfen alles anfassen!

So richtig gemütlich sieht das Bett nicht aus.

Gekocht wurde im Schlafzimmer.

Im Wohnraum ist für uns alle Platz.

Auch das Huhn hört Frau Franke aufmerksam zu -
oder sucht es einfach nur nach Futter?

Frau Franke zeigt uns,
wie mühsam es früher war ein Stück Stoff zu weben.

Vielen Dank für diesen wunderschönen Vormittag, Frau Franke!