Tagebuch unserer Zucht
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Heute sind die Eier angekommen.
Die Eier lagen in einem Trinkhalm. Damit sie da nicht raus fallen, war der Trinkhalm oben und unten mit Watte zugestopft.
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Heute ist die erste Raupe geschlüpft. |
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Gerade schlüpft die 2. Raupe. |
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Unsere Raupen sind schon gewachsen.
Wir füttern sie mit Kirschlorbeer-Blättern.
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Diese Raupe ist jetzt 1 Woche alt.
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Unsere älteste Raupe hat sich schon zum 2. Mal gehäutet. Man erkennt sehr gut die alte Haut des Körpers und die alte Haut des Kopfes.
Von vorne sieht die Raupe ziemlich gefährlich aus. |
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So sieht die Raupe des Atlasspinners
Nach einer kurzen Ruhepause frisst die |
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Leider hat die Raupe ihren Kopf eingezogen. |
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Die Raupe wird immer dicker. |
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Die Raupe bereitet sich auf ihre 4. Häutung vor. |
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14.12 Uhr: Die alte Haut platzt auf.
14.52 Uhr: Die Raupe streift ihre alte Haut ab.
14.53 Uhr: Die Haut des Kopfes fällt ab.
14.56 Uhr: Immer mehr ist von der neuen Raupe zu sehen.
15.01 Uhr: Geschafft!
18.35 Uhr: Nachdem sich die Raupe |
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Das Streichholz ist 4,5 cm lang.
Die Raupe trinkt von dem Wasser, |
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Die Raupe wiegt schon 6g.
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Einen ganzen Tag lang hat die Raupe nichts mehr gefressen. Dann hat sie angefangen mit braunen Fäden einen Kokon zu spinnen.
Der Boden ist fertig. Jetzt kann sie den Kokon schließen.
Von der Raupe ist immer weniger zu sehen.
Ein bisschen von der Raupe |
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Der Kokon ist schon ganz dicht, aber noch nicht |
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Heute durfte Stefan den Kokon einmal auf die Hand nehmen. "Er ist so leicht wie ein Papiertaschentuch", sagte Stefan. Frau Fett hat den Kokon einmal ganz vorsichtig geschüttelt. Als wir ganz still waren konnten wir hören, wie in dem Kokon etwas hin und her kugelte. Jetzt wissen wir: Die Raupe hat sich schon verpuppt! Nun heißt es warten, warten, warten - und den Kokon jeden Tag ein bisschen mit Wasser besprühen, bis aus der Puppe der Schmetterling schlüpft. |
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Damit der Schmetterling nach dem Schlüpfen seine Flügel auch richtig entfalten kann, haben wir den Kokon aufgehängt. |
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Der 1. Falter ist geschlüpft! Frau Fett entdeckte ihn kurz nach 22 Uhr. Er hielt sich an seinem Kokon gut fest. Die Flügel waren noch nicht entfaltet.
2 Stunden später hockte der Falter
Seine Flügel waren jetzt schon fast vollständig entfaltet, aber er hatte sie noch nicht ein einziges Mal ausgebreitet. |
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Die Nacht verbrachte der Atlasspinner in einem Flugkäfig. Am nächsten Morgen hatte er seine Flügel ausgebreitet. |
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Heute brachte Frau Fett den Falter mit in die Schule. Sieht er nicht wunderschön aus? Viele Eltern und Kinder aus anderen Klassen kamen um sich unseren Atlasspinner anzusehen. Der Falter blieb ganz ruhig sitzen und ließ sich von allen Seiten fotografieren.
Rebecca durfte den Falter sogar auf die Hand nehmen. |
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Heute hatten wir Zeit uns den Falter einmal ganz in Ruhe anzusehen. Ömer: Der Schmetterling sieht aus als ob er tot wäre, weil der sich nicht bewegt. Marvin: Der Schmetterling bewegt sich, aber nur ganz wenig. Jonas: Das macht der zur Tarnung gegen die Feinde. Cynthia: Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein großer Schmetterling aus unserem Kokon gekommen ist. Max: Ich glaube, ich weiß, wie der da rein gepasst hat: Der hat die Flügel ganz eng an der Körper gelegt. Cynthia: Ja, die sind in dem Kokon ganz gequetscht. Tamara: Wenn der Schmetterling aus dem Kokon raus ist, pumpt der langsam Blut in die Flügel, damit sie sich entfalten können. Frau Fett: Wie ist der Falter denn aus dem Kokon raus gekommen?
Max: Ich habe oben im Kokon ein Loch gesehen. Der hat sich den Weg frei gemacht und sich dann raus gequetscht. Cynthia: Durch das Loch passen der Kopf und der Körper. Frau Fett: Ist der Kokon jetzt ganz leer? Stefan: Nein, da sind noch die letzte Raupenhaut drin und die Haut der Puppe.
Ob das wohl stimmt, was Stefan da erzählt? Vorsichtig schneidet Michael den Kokon mit einer Schere auf und was sehen wir?
Die letzte Raupenhaut und die Haut der Puppe. Deniz: Das sieht aus wie eine Mumie, die im Sarkophag liegt. Florian: Die Haut der Puppe sieht aus wie eine Spielzeugschildkröte. Tamara: Für mich sieht sie wie eine vertrocknete Raupe aus. Lea: Die Haut der Puppe sieht wie ein toter Maikäfer aus.
Mirjam: Der Körper ist viel kleiner als die Flügel. Max: Der Körper sieht wie ein Bienenkörper aus. Ich habe mir mal einen Bienenkörper genau angesehen. Max und Jonas durften den Falter einmal auf ihre Hand nehmen.
Max: Das fühlt sich so an als hätte ich eine Vogelspinne auf der Hand. Es klebt ein kleines bisschen. Das ist nicht so schön. Das ist eher unangenehm, ein bisschen eklig. Aber ich würde das noch mal machen.
Jonas: Es fühlte sich fast so an wie bei den Maikäfern. Die haben sich auch so an meinem Finger festgehalten. Cynthia: Die Beine sehen wie Spinnenbeine aus.
Florian: Die Fühler sehen wie Federn aus. Pashtrik: Die Fühler sehen wie Hasenöhrchen aus.
Tamara: Die Flügel sehen aus, als wäre da Silberglitzer und ein bisschen Goldglitzer drauf. Kim: Die hellen Stellen auf den Flügeln sind durchsichtig. Jonas: Das stimmt. Ich habe eben meinen Finger unter ein helles Muster gehalten. Da konnte ich den durch sehen.
Für dieses Foto haben wir ein schwarzes Stäbchen unter den Flügel gehalten.
Max: Am Kopf hat der Atlasspinner rote Haare. Mirjam: Der Schmetterling zittert ja! Das macht mein Kaninchen auch, wenn es Angst hat.
Frau Fett: Dann sollten wir den Atlasspinner jetzt besser wieder zurück in seinen Flugkäfig setzen. |